Reviews Season 2 |
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Plot: In der Arktis finden drei Wissenschaftler Trümmer eines Raumschiffes. Nach Untersuchungen finden sie Wesen die kybernetisch verbessert wurden; und nach einiger Zeit wieder zum Leben erwachen, und die Wissenschafter angreifen…. Auf der Enterprise bekommt man die Meldung, dass ein Shuttle von eben dieser Expedition die Erde verlassen, und in ihre Richtung unterwegs ist. Nach diversen Komplikationen, gelingt es der Enterprise durch eine List, das feindliche Schiff zu zerstören, allerdings nicht bevor es eine Subraummeldung in Richtung Delta Quadranten schicken kann, die in ca. 200 Jahren ankommen wird…… Review: Resistance is futile. Jeder Trekker weiß sofort nach diesen drei Worten, was Sache ist. Fast genau nach 2 Jahren (das letzte mal in Endgame) Pause ist das eingetreten was sich niemand gedacht hätte; Die Borg sind zurück, wenn auch wahrscheinlich nur (hoffentlich) für diese Episode. Bei Beginn der Serie war man sich sicher; „Die Borg haben wir das letzte Mal gesehen“…..es gab zwar Scherze darüber; aber niemand hat sich das auch gedacht…..doch jetzt war es soweit. Jetzt nachdem ich die Folge gesehen habe, bin ich…reserviert. Ich bin nicht besonders glücklich über die Episode, erkenne aber an, dass es im Endeffekt nicht so schlecht gebracht war. Und trotzdem, wieder einmal sind es die Borg, die als Quotenfänger benutzt werden und wieder gibt es lausige Ausreden bzw. gar keine im Bezug zur Kontinuität. Fangen wir einmal mit dem Guten an; die Episode war spannend, die Effekte extrem gut (das bogifizierte Schiff war sehr gut gelungen), die Story (von der Kontinuität abgesehen) hatte dank der Borg, eben das gewisse Etwas, das eben nur Borg Stories haben. Die Schauspieler brachten eine gute Leistung, bis auf Reed, der für mich einfach zu zweidimensional ist, was aber nicht unbedingt die Schuld des Schauspielers ist. Mir gefiel es auch das die Binären aus TNG: 11001001 mit den Borg verglichen wurden, meiner Meinung nach ein Versäumnis, das jetzt aufgeholt worden ist. Auch der Soundtrack der Episode verdient eine Anerkennung; ich glaube auch Teile aus dem FC Soundtrack rausgehört zu haben, auf jeden Fall sehr stimmig, und gut gelungen. Jetzt kommen wir aber zum Eingemachten, trotz dessen das es eine interessante Idee gewesen ist Teile der Sphäre aus First Contact zu nutzen, so unlogisch ist das auch: Die Sphäre war komplett in FC zerstört worden; Das geht weiter mit Phlox (obwohl John Billingsley das nicht schlecht hinbekommen hat, obwohl es teils aufgesetzt wirkte) dessen Metabolismus sich gegen die Nanosonden wehren kann; (was alleine nicht so schlimm wäre) allerdings findet er schneller eine Lösung gegen Nanosonden, als der Holodoc. Das ist nicht das einzige Mal, das Technologie des 22 Jhdt. sich besser erweist als die des 24. Stichwort Phasenpistolen: Archer und Reed fällen mehr Borg mit den Phasenpistolen als Picard oder Janeway mit den 'minderwertigen' Phasern. Außerdem seit wann besitzen die Borg die Möglichkeit, ganze Konsolen mithilfe ihrer Assimilationsklauen zu erschaffen? Und warum bleiben sie nicht auf der Enterprise, und fangen dort an alles zu assimilieren? Warum beamen sie gegen Ende hinaus? Nur das die Geschichte ein befriedigendes Ende hat? Und warum bleiben sie nicht überhaupt auf der Erde? Damit die Enterprise was zum zerstören hat Um das ganze noch zu toppen; die Enterprise erhält Fotos von der Erde, welche die Drohnen ganz genau zeigen; die Trümmerteile in der der Arktis sind immer noch vorhanden, ein Teil der Enterprise wird borgifiziert (wenn auch gering)…..und Picard hat keine Ahnung, wen er dann 200 Jahre später gegenübersteht! [Übrigens, es wurde derselbe Trick wie in Acquisition angewandt; die Borg nannten, wie die Ferengi, ihren Namen nicht und man hörte nur ein abgehacktes „You will be assimilated; Resistance is futile“ (es war zu hören das da jemand das berühmte Tonfile das ja normalerweise mit „We are the borg“ beginnt, geschnitten hat)….Wie einfallsreich, offensichtlich glaubt man damit die Kontinuität zu erhalten...] Noch dazu kommt dass man vorher von den Produzenten versichert bekam, dass erklärt werden würde, warum Picard nichts von den Borg weiß. Fehlanzeige. Auch die Gruppe um Commander Shelby aus TNG: The best of Both Worlds / Angriffsziel Erde, fing auch von Null an; und was ist mit Picard in FC selbst? Oder ist das einer (der vielen) Zeitreisenprobleme, das er noch nichts in der Datenbank über den eigenen Vorfall hat? Ganz zu schweigen von Chocranes Rede in Princeton, bei der er kybernetische Wesen erwähnte die die Erde angriffen. Seltsam auch das Archer sich sofort daran erinnern kann und einen Querverweis in der Enterprise Bibliothek findet, während die Wissenschaftler im 24 Jhdt. alles komplette Nieten sein müssen, das sie nicht einen Verweis aus der Geschichte finden. |
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First Flight | Folgenindex Plot: Eigentlich hört sich die Geschichte ja ganz nett an. Zwar nicht neu, aber immer wieder gut. Solche Flashbacks in die Vergangenheit ermöglichen immer eine gute Charakterentwicklung oder vielmehr eine Charaktereinsicht. So gesehen beispielsweise bei Picard in TNG: Tapestry / Willkommen im Leben. Genau wie in der TNG Folge soll es zeigen das ein bestimmter Vorfall das Leben der Captains verändert hat bzw. sie sogar zu den guten Captains gemacht hat die sie heute sind. Doch die Geschichte hatte Mangelerscheinungen. Ist es eigentlich immer notwendig das gute Captains gerne die Regeln brechen, um gute Captain zu sein (oder zu werden)? Mal ernsthaft: Archer stiehlt das Shuttle, riskiert sein Leben um das NX Programm am Laufen zu halten. Was stimmt an diesem Satz nicht? Star Trek hatte immer schon eine Schwäche für Regelbrecher, und deren Idealisierung. Star Trek III zeigt genau dasselbe, die Crew stiehlt heldenhaft ein Schiff, um heldenhaft Spock zu retten, weil sie es unbedingt besser wissen müssen. Im Endeffekt war es dort wie hier gerechtfertigt, Spock war gerettet, das NX Programm geht weiter, Kirk wird "degradiert" und Archer sogar Captain der Enterprise. Manchmal muss ein Mensch Risiken eingehen, er muss entscheidungsfähig sein, ich könnte mir vorstellen dass gerade im All solche Qualitäten gefragt sind. Aber gerade hier hatte Archer (wieder) mehr Glück als Verstand, was wenn das Schiff ebenfalls explodiert wäre? Gut es ist nicht explodiert – aber wenn, dann wäre das Programm gleich noch weiter zurückgeworfen worden. Und was sollte dieses „heldenhafte“ (ich merke schon ich benutze dieses Wort zu oft ;) ) Verweigern von Robinson als er auf Warp 2.2 hinaufstieg, obwohl ein Abbruch befohlen wurde. Die Order war Warp 2 (Auch Archer sieht da nicht gut aus, den er befiehlt zuerst mehr Geschwindigkeit), nicht mehr. Übrigens war das einer der gröberen Fehler der gesamten Story. Das Schiff hielt sich bei Warp 2 ganz gut, denn das war auch die Prämisse des Schiffes; nicht Warp 2.05, nicht Warp 2.1 und schon gar nicht Warp 2.2!!! Wenn ein Schiff nicht dafür ausgelegt ist, darf man sich dann auch nicht wundern wenn es knallt. Es war ganz klar ein Fehler des Piloten (vielleicht auch von Archer), nicht des Konstrukteurs. Man versucht erstmal die angepeilte Geschwindigkeit zu erreichen, Daten zu sammeln und dann arbeitet man von dort aus weiter. Keith Carradine der Special Guest, spielte seine Rolle als risikofreudigen Draufgänger ab. Nicht mehr, nicht weniger. Es lag wohl vielleicht an der Story, die ihm auch nicht wirklich Freiraum gegeben hat. Zur Kontinuität gibt es diesmal ein großes Plus: Man sah Ruby die Kellnerin die bereits in den vorigen Folgen erwähnt wird und den Klub in dem sie arbeitete. Die Effekte (das könnte ich eigentlich jetzt bei jeder Folge schreiben) waren wieder ausgezeichnet, ich bemerke allerdings in den letzten Folgen immer wieder Fehler – vor allem falsche Töne zu falschen Waffen. (Wie am Schluss von Regeneration). Diesmal hat man für die kleinen Sprengsätze ebenfalls denselben Sound wie für die Torpedos benutzt – erstaunlich dass so ein kleines Shuttle, Torpedos abschießen kann Wertung: 3,5 / 10 |
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Plot: Archer wird vom tellaritischen Kopfgeldjäger Skalaar gefangen genommen. Es stellt sich heraus, das er ihn für die Klingonen fing, die auf ihn ein Kopfgeld aussetzten, nachdem er von Rura Phente geflohen ist. Nach einiger Zeit gelingt es Archer den Kopfgeldjäger davon zu überzeugen ihm zu helfen. Tatsächlich gelingt Archer mithilfe Skalaar die Flucht von den Klingonen. Währenddessen wird T’pol mit einer Mikrobe infiziert, die das Pon Farr auslöst. Nur unter Schwierigkeiten gelingt es, die Mikrobe abzutöten und sie so aus dem Pon Farr zu befreien. Enterprise musste sich in letzter Zeit immer öfters den Vorwurf gefallen lassen, nichts neues mehr zu bringen - und es gibt in der Tat Ideenrecycling. Das geht manchmal gut, aber öfters schlecht aus, vor allem dann wenn man seine eigenen Ideen kopiert: Wie bei Fortunate Son und Horizon, die sich extrem ähneln, gab es auch hier verschiedene Merkmale die aus anderen Folgen wiederbenutzt worden sind. Archer wird gefangen genommen und freundet sich mit dem Kopfgeldjäger an, das Szenario war dasselbe wie in Canamar. Der Crash und Archers "Hilfe" war aus Dawn wiederverwertet worden und die Flucht von dem Klingonenschiff in der Notkapsel war eine Kopie aus Precious Cargo. Abgesehen davon, ist es das jetzt das dritte Mal das Archer festgenommen bzw. entführt wird. Hält man den Zuschauer für komplett dämlich, und glauben die Produzenten dass da niemand draufkommt? Bounty schlägt mit dem Storyrecycling dem Fass den Boden aus. Was soll man dann noch von einer Story erwarten, die man bereits gesehen hat? Noch dazu war die ganze Story ein wenig seicht, man hat immer erwartet das jetzt etwas einschneidendes passiert, (vor allem etwas neues) aber bis auf Szenen die man schon einmal in einer anderen Form kürzlich gesehen hat war da nicht viel!!! Kommen wir aber das auf das sich pubertierende Teenager schon am meisten freuen: T’pols Pon Farr. Star Trek hat sich dazu bis jetzt immer bedeckt gehalten, ob Vulkanische Frauen ebenfalls darunter „leiden“ oder nicht. Insofern stellt es auch keinen Bruch dar, das T’Pol in das Pon Farr kommt, und an sich habe ich kein Problem damit, dass es eingesetzt wird. Ich habe aber Bedenken mit der Art und Weise WIE es aufgearbeitet worden ist. Die DeCon Kammer ist wirklich ein perfekter Ort um solche feuchten Träume wahr werden zu lassen. Das Licht, die Schwitzeinlagen, die Berührungen…..erinnern mich fast an einen Softporno. Oops, ich schreibe ja keine Rezession über „T’Pol gone wild“, sondern über eine Star Trek Episode!!! Als T’Pol wieder aus ihrem Pon Farr erwachte, hatte ich fast das Gefühl das die Schauspielerin sich ein wenig schmutzig gefühlt hat, denn die Art und Weise wie T’Pol sich dessen geschämt hatte, war mehr als nur überzeugend von Mrs. Blalock gespielt worden. Fast schon zu überzeugend… Als wäre das noch nicht genug; setzt uns diese Folge nicht nur bereits genutzte Storyelemente sondern auch bereits genutzte Schiffe vor: Die cardassianische Station war mir ein Dorn im Auge. Das Klingonische Schiff war zumindest kein Schiff aus dem 24. Jhdt und sogar eine Neuentwicklung, aber es fällt völlig aus dem Rahmen der sonstigen klingonischen Schiffe, ein völliger Missgriff, hätte man das Innere nicht gesehen, wäre es gar nicht als solches aufgefallen. Als einer der wenigen Pluspunkte sind die Tellariten zu verzeichnen. Ihr neues Make-Up ist wirklich vortrefflich gelungen. Die Mimik und die Gestik waren ebenfalls ausgezeichnet, mir gefiel vor allem die Szene als er sich aufregte, weil er Archer beim Sabotieren erwischte. Kaum merklich war hier mit dem Computer nachgeholfen worden, das verdient Annerkennung. Außerdem hat mir der erste Dialog über die Tellariten gefallen, in dem auf ihre Streitkultur hingewiesen worden ist. Das passt perfekt mit dem was man in TOS Journey to Babel / Reise nach Babel bereits gesehen hat. Perfekt dazu passt das Archer sich sogar an die Audiokommunikation aus Dead Stop erinnern kann. Wertung: |
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Plot: Eine Sonde unbekannter Bauart greift die Erde an und zerstört halb Florida. Durch die Suliban erfährt Archer das die Xindi dafür verantwortlich waren, eine Rasse die sich im Delphic Expanse aufhält. Dieser Ort ist allerdings nicht ungefährlich, da bis jetzt kaum jemand lebend von dort zurückgekehrt ist. Die Enterprise wird losgeschickt um die Xindi ausfindig zu machen. Währenddessen startet Duras mit einem Schiff, um Rache zu nehmen, er verliert aber in einem furiosen Kampf gegen Archer und sein Schiff wird zerstört. Review: Kaum eine Folge zuvor wurde so angepriesen wie "The Expanse". Die offizielle Star Trek Seite hat ein eigenes Deckblatt entworfen, das eine Woche lang die Homepage zierte. Im Internet gingen massenweise Gerüchte um, und Berman sprach von einer neuen Richtung, die mit The Expanse eingeschlagen werden würde. Ich bin immer noch am rätseln, welche Richtung gemeint ist. Aber das Rätseln geht dahingehend weiter, da ich absolut nicht weiß wie ich diese Folge ansehen soll. Die Klingonen, die Suliban, der Future-Guy, die neue Rasse der Xindi…..es war eine volle Party. Da fällt es auch schwer einen Ansatz zu finden. Ich fange einmal mit der Grundstory an: Warum wieder eine neue Rasse? Reicht es denn nicht, dass wir schon genug Rassen haben? Warum behandelt man nicht die Romulaner zuerst? Nun, wahrscheinlich deswegen weil wir sie nicht sehen dürfen. Vor dem Zwischenfall zwischen der Enterprise NCC-1701 und dem romulanischen Bird-of-Prey ist ja nicht bekannt wie die Romulaner aussehen [TOS: Spock unter Verdacht / Balance of Terror]. Und damit lässt sich offenbar nicht viel anfangen. Brannon Braga sprach im Vorfeld davon dass der 11. September und dessen nachfolgende Politik jetzt auch in Star Trek Einzug gefunden hat. Meine Ohren spitzen sich; In welcher Weise wird es Einzug finden? Neben dem Recycling das Enterprise momentan betreibt muss es sich in letzter Zeit auch den Vorwurf des amerikanischen Patriotismus gefallen lassen. Eines vorweg, ich mag die Idee, mit der The Expanse gestartet ist, eine "terroristische" Attacke als Präventivschlag gegen die Erde, weil die Xindi befürchten das die Menschen sie in 400 Jahre auslöschen werden. Kommt das bekannt vor? Richtig wie Braga gesagt hat, eine Allegorie auf den 11. September und die nachfolgende Präventivschlagpolitik. Gute Idee, da kann Star Trek wieder an seine großen Zeiten anschließen und wieder einmal eine Botschaft vermitteln und diesmal sogar mit größerer Tragweite. Bravo. Das große Aber, steht aber noch bevor. Wie wird das verarbeitet werden? The Expanse lässt uns für einen Cliffhanger erwartungsgemäß im Regen stehen. (Anmk: Ich hasse Cliffhanger, sie sind nur dazu da die Spannung und die Erwartungshaltung aufrecht zu erhalten um dann im 2 Teil enttäuscht zu werden) Ich muss wirklich sagen das ich gespannt bin WIE sie es aufarbeiten werden, nachdem was man sich in manchen Episoden geleistet hat, halte ich den Atem an. Einige Szenen lassen es vielleicht erahnen. *)Die Crew allen voran Trip, der ja seine Schwester verloren hat, ist sauer. *)Es wird getrauert und die Crew bereitet sich grimmig auf ihre Mission vor. *)Archer sagt das sie alles tun werden was nötig ist, *)Trip spricht vom Kampf….. Hier war der schmale Grat zwischen dem was manche Trek Fans als Patriotismus und manche als normale Reaktion empfanden, offensichtlich. Vorerst bin ich der Meinung dass es eine normale Reaktion auf so eine Katastrophe war. Erst beim zweiten Teil werden wir (hoffentlich) sehen wie es aufgearbeitet wird. Diese Allegorie könnte nämlich einer der besten der letzten Jahre in der Star Trek Geschichte werden. Mir fiel es im ersten Moment gar nicht auf – aber diese Folge ging über Monate und doch wurde vieles behandelt als würde es Tage dauern. Das war ein stilistischer Fehler, damit nichts aufgearbeitet werden sollte oder konnte. Ich tippe allerdings auf ersteres. Wann wird denn Verantwortlich klar dass dieser Background des 22. Jhdt. sich eben nicht leugnen lässt? Die Schiffe sind eben nun einmal langsamer, darum hat diese Folge sich ja auch über Monate hinweggezogen. Eigentlich ein guter Ansatz für Charakterentwicklung. Aber keiner entwickelt sich. Alles ist auf der Erde nach Monaten genauso wie am Tag als die Xindi angegriffen haben, und nichts ändert sich nach 7 Wochen als man dann endlich die Grenze der Expanse erreicht. Das ist unrealistisch. Wo wir bereits bei Charakterentwicklung sind: T’Pol war für mich diesmal ein Mysterium. Ihre Beweggründe sind mir nicht ganz klar gewesen. Noch dazu ist das schon wieder ein Recycling: T’Pol widersetzt sich den Befehlen vom Vulkanischen Oberkommando, sie soll nach Vulkan zurückkehren…bla bla bla. Und schon wieder dasselbe. Zu Soval bin ich eher….reserviert. Die Vulkanier erscheinen nicht unbedingt als solche und es sind auch schon Fehler gemacht worden (Stichwort: Gedankenverschmelzung). Ich erkenne an, das Vulkanier manchmal selbstgefällig erscheinen, auch Spock tat das. Allerdings ist Soval jetzt langsam nervtötend. Ich muss sagen dass ich ihn eigentlich nicht mehr beachte, weil er so völlig monoton seine Rolle abspult. Es ist eigentlich jedes Mal klar was kommen wird: Er wird sich ärgern und nicht von seinem hohen Ross runterkommen - eine fade Idee. (Ehrlich gesagt hätte ich ihn für das Review fast vergessen, so monoton war er) Abgesehen davon ist er auch nicht besonders logisch, hat er wirklich gesagt das Zeitreisen unmöglich sind, aber die Regeln der Physik im Expanse teilweise aufgehoben sind? Das kurze Auftreten der Suliban war in Ordnung, allerdings bin ich langsam verwirrt. Was hat dieser Future Guy jetzt vor? Ich hoffe man kann das noch entwirren und schreibt jetzt nicht Story um Story und am Schluss haben wir ein Knäuel aus völlig unlogischen Geschichten. Ich mag die Idee des Temporalen Kalten Krieges; Action ist ja auch ein berechtigter Bestandteil des Trek Universums, und dieser Storybogen ist sehr vielversprechend. Es gibt auch wieder etwas zum Kopfschütteln: Allen voran Photonic Torpedos….das war ja wohl der größte Witz überhaupt. Hoshi und Reed unterhielten sich darüber bereits in Sleeping Dogs und es war unbekannt, und jetzt geben wir einfach das Suffix ‚ic’ zum Photon dazu (= Photonic Torpedos), und schon sollen wir glauben dass es was anderes ist. Was für ein erbärmlicher Versuch die Enterprise stärker zu machen. Dasselbe gilt für die Marines die an Bord kommen. Starfleet ist immer schon ein militärischer Arm der Föderation gewesen. Kann sich die Crew nicht selber verteidigen, oder hat man vor der Abreise darauf vergessen, Reed einen Sicherheitstrupp zuzuteilen. Was für ein erbärmlicher…..das hatten wir schon. Die Effekte waren diesmal nicht 100 % in Ordnung. Der Angriff des Xindi Todesster…..erhm…Sonde, war lächerlich dargestellt. Die Erde sah aus als hätte man eine Textur aus dem Microsoft Flugsimulator genommen und eingefügt. Dagegen war der Kampf im Nebel, besonders gut in Szene gesetzt, auch der Soundtrack war wirklich einer der besten die ich gehört habe. Endlich bekommen wir auch andere Starfleetschiffe aus diesem Jahrhundert zusehen; dummerweise kann man kaum etwas erkennen, da sie sich so schnell bewegen; Absicht? Der Bird of Prey von Duras, sah zwar "alt" aus, aber ich fand immer das dieses Schiff eher in die Kirk-Erä passte. Ansonsten ist nicht wirklich etwas auszusetzen. (Es sei denn man glaubt den ersten Drehbüchern von Star Trek III; dort war der Bird of Prey ein romulanisches Design) Wertung: Das wird diesmal nicht leicht. Ich mag die Idee, den 11. September und die nachfolgende Präventivschlagpolitik in Star Trek zu behandeln. Leider ist das viel zu kurz und unrealistisch ausgefallen. Allegorieversuch ist ein Plus; das Wie, wieder ein Minus. Irgendwie ist diese Episode bezeichnend für die gesamte 2 Staffel. Mal viel Licht, mal viel Schatten und so hat sie auch geendet. Unter Umständen würde ich diese Episode ja als Durchschnitt betrachten, da es ein guter Versuch aber eben nur ein Versuch war, der nicht gut gelungen ist. Vor allem deswegen weil eben nichts beleuchtet worden ist, sondern ständig eine Crew zeigt, die sich über Monate darüber ärgert und sonst nichts dazu anzumerken hat. Dazu kommen noch Kleinigkeiten wie Soval oder Photonic Torpedos.
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